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1. Ruderclub Altmühltal e.V.
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Komm zum 4. Ergo-Cup am Karfreitag, den 03.04. und zeige was du drauf hast.
Schnupperrudern für alle die Interesse haben Rudern zu lernen am 18.04.2026
Trotz der spärlichen Sonnenstrahlen haben sich zum Saisonabschluss auf dem Wasser doch einige Hartgesottene zum gemeinsamen Nikolausrudern zusammengefunden. Mit den weithin leuchtenden roten Zipfelmützen boten die Wassersportler ein schönes Bild auf dem heimischen Ruderrevier des 1. Ruderclub Altmühltal. Am Abend setzten sich die Aktiven zum Nikolausessen zusammen und informierten über die anstehende Indoor-Saison. So gibt es derzeit 14 Ergometer-Sportler, welche sich auch zum gemeinsamen Kräftemessen treffen. Ein Halbmarathon wurde vergangenen Samstag in Beilngries ausgetragen, im Februar des neuen Jahres stehen zwei Großereignisse an: zum einen die Internationale Deutsche Meisterschaft im 30 Minuten Ergometerrudern in Starnberg, sowie das alljährliche Benefiz Ergo Event am 21. Februar 2026, diesmal zu Gunsten der Beilngrieser Tafel. Im April findet schließlich die offene Vereinsmeisterschaft auf dem Ergometer statt, bevor es am 18. April für den Schnuppertag endlich wieder auf das Wasser geht. Selbstverständlich kann bei eisfreiem Kanal den ganzen Winter über gerudert werden, allerdings hält sich die Begeisterung bei Nebel und kalten Temperaturen doch in Grenzen. Es besteht noch Hoffnung auf etwas Sonne und ein paar schöne Ausfahrten während der freien Tage am Jahresende.

Pünktlich um 9:45 Uhr ertönt die Sirene, und die Ruderer des 1. RCA ziehen kräftig an: Die 12 km „Prienathon“ sind gestartet!
Am Freitagnachmittag zuvor machen sich Tobias Pollinger, David Schels und Manfred Engelhardt auf den Weg nach Prien am Chiemsee, die „Altmühl“ auf dem 15 m langen Bootsanhänger sicher verstaut. Nachdem der Hänger einen Platz in der vorderen Reihe bekommen hat, besuchen die drei das Sommerfest des Rudervereins Prien und genießen einen schönen Abend bei Musik, gutem Essen und kurzweiligen Gesprächen.
In den frühen Morgenstunden am Samstag machen sich dann Marc Binder und Frank Fischer auf den Weg nach Prien, um zusammen mit den anderen, die die Nacht in einem Hotel in der Nähe verbracht haben, das Boot aufzuriggern. Pünktlich um 7:30 Uhr treffen sich alle fünf am Bootsanhänger zur Vorbereitung und werden von einem grandiosen Sonnenaufgang empfangen. Um 8 Uhr gibt es für Steuermann Frank ein Briefing durch den RV Prien über die Ruderstrecke und die Regeln während der Regatta. Damit alle 24 Boote geordnet zu Wasser kommen, hat jedes Boot eine feste Stegzeit, zu der Boot und Mannschaft im Wasser sein müssen. „Wer nicht pünktlich ist, stellt sich ganz hinten an“, so die Warnung beim Briefing. Um 8:40 Uhr liegt die „Altmühl Touring“ im Wasser. Mit Tobias, Marc, Manfred und David auf Schlag sowie Frank am Steuer nutzen wir die Zeit bis zum Start, um uns einzurudern. Drei Signaltöne kündigen den Start in fünf Minuten an; unseren Platz auf der linken Seite der Startreihe hatten wir bereits eingenommen. Beeindruckend sind die 24 Boote, die sich zwischen den beiden gelben Bojen aufreihen und auf den Start warten. Und dann geht es endlich los: die Regatta „Prienathon“.
Wir starten gut und können uns in einem starken Feld bereits an einigen Booten vorbeischieben. Das gelingt langsam, aber stetig. Mit ruhigen, kraftvollen Schlägen, dem Takt von David folgend, machen wir Meter um Meter gut und steuern in einer idealen Linie Richtung Fraueninsel. Auch ein heftiger Wellenschlag durch die rege Schifffahrt bringt uns nicht aus dem Rhythmus; das spritzende Wasser wird bei bestem Sonnenschein sogar als angenehme Abkühlung empfunden. In einem weiten Bogen umrunden wir die Insel. Bojen trennen die Boote von den Naturschutzzonen – eine Abkürzung durch diese hätte die Disqualifikation bedeutet.
Auf der Suche nach der besten Linie und der Chance, vielleicht doch noch ein oder zwei Boote zu überholen, zieht die Nummer 18 direkt vor unsere Bugspitze, und wir müssen den längeren Weg außen herum nehmen. Während in anderen Booten Steuerfrauen oder Steuermänner die Mannschaft lautstark antreiben, ziehen wir konzentriert weiter – das Nachbarboot fest im Blick, im Takt von Schlagmann David, während Steuermann Frank nur „Daumen hoch“ zum Himmel reckt. Jeder im Boot weiß: Wir kommen an der 18 vorbei. Mit dem Ziel vor Augen verspricht Frank jedem ein Bier, falls wir noch ein Boot überholen. Tatsächlich gelingt es uns, die „Ist mir doch egal“ wenige Meter hinter uns zu lassen. Nach 56:48 Minuten überqueren wir die Ziellinie als neuntes Boot.
Gewertet wird allerdings nach dem Welser-System, das Alter und Frauen berücksichtigt. So erreichen wir am Ende Platz 16 in der Gesamtwertung. Bei einer kleinen Siegerehrung erhalten wir eine Urkunde, und jeder Teilnehmer bekommt ein T-Shirt. Das Boot ist zu diesem Zeitpunkt bereits wieder verladen, die Mannschaft nach einem Bad im überraschend kalten Chiemsee wieder frisch, und so machen wir uns auf den Heimweg nach Dietfurt.
Im Bootshaus angekommen, wird die „Altmühl“ erneut aufgeriggert, gereinigt und verstaut – und schließlich das versprochene Bier genossen, bevor sich alle in der Pizzeria Enzo zum Abschluss eines gelungenen Tages treffen.









Bereits das dritte Jahr in Folge veranstaltet der 1. Ruderclub Altmühltal ein Ruder-Ergometer-Event für einen guten Zweck, jeweils am Nachmittag vor der Jahreshauptversammlung in den Räumen des Hotel Fuchsbräu. Auch diesmal beteiligten sich neben den Ruderern auch etliche Nicht-Mitglieder und so konnte die stolze Summe von EUR 631,- an die Helfer vor Ort in Dietfurt übergeben werden.

Rudern gehört zu den wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen und gleichzeitig Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf trainieren. Da außerdem das Verletzungsrisiko sehr gering ist, hat Rudern einen hohen gesundheitlichen Wert.
Aus diesem Grund eignet es sich besonders gut zur Rehabilitation sowie zur gesundheitlichen Prävention. Darüber hinaus unterstützt Rudersport den Abbau von Stress. Verbunden mit der Natur und der beruhigenden Wirkung des Wassers ist Rudern somit nicht nur eine Wohltat für den Körper, sondern auch für den Geist. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht. (Quelle: Deutscher Ruderverband (DRV) rudern.de/gesundheit)
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